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Aktuell:
Pressemitteilung von Campact und .ausgestrahlt
Während Merkel im AKW Emsland mit den Chefs von RWE und Eon sprach, demonstrierten 300 Atomkraftgegner vor den Toren des Atommeilers für den Atomausstieg / „Radioaktive Wolke“ aus Luftballons sollte vor den „tödlichen Nachbarn“ warnen
Lingen, 26.08.2010. Während Bundeskanzlerin Merkel sich im Atomkraftwerk Emsland mit den Vorstandsvorsitzenden der Atomkonzerne RWE und Eon traf, demonstrierten vor den Toren des Atommeilers rund 300 Menschen gegen Atomkraft. Eine große Merkel-Puppe „kungelte“ mit den Chefs der Stromkonzerne in Skelettkostümen um längere AKW-Laufzeiten und die Brennelementesteuer. Dahinter ließen die Atomkraftgegner eine große "radioaktive Wolke" aus tausenden schwarz-gelben Ballons aufsteigen und vor den “tödlichen Nachbarn“ warnen. Das Kampagnennetzwerk Campact und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hatten kurzfristig Busse aus Bremen, Bielefeld, Dortmund, Hannover, Münster, Oldenburg, Osnabrück, Lingen und Rheine zu dem Atomkraftwerk organisiert.
Campact und .ausgestrahlt wollten Merkel eigentlich den Appell „Atomkraft abschalten“ überreichen, den bereits mehr als 160.000 Menschen unterzeichnet haben. Doch Merkel weigerte sich, die Unterschriften persönlich entgegen zu nehmen. Auch eine Einladung zu einer kurzen Diskussion mit den Bürgern schlug sie aus.
„Für Atombosse hat Merkel ein Ohr, aber die Meinung der Bevölkerung interessiert sie nicht“, sagte Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt. „Dabei wurde der Industrieappell pro Atomenergie bisher von weniger als 10.000 Menschen unterzeichnet. Gegen AKWs haben schon 160.000 votiert. Das zeigt: Die Menschen wollen endlich weg von der Atomkraft. Doch die Kanzlerin setzt die Sicherheit der Bevölkerung aufs Spiel, nur um die Atomkraftwerksbetreiber mit Zusatzprofiten in Milliardenhöhe zu beglücken.“
„Die Kanzlerin klüngelt im Atomkraftwerk abgeschirmt mit den Atombossen, während sie die Bürger vor der Tür ignoriert. Doch die Mehrheit der Menschen im Lande zu übergehen, wird Mekel ordentlich auf die Füße fallen. Die Menschen haben es satt, dass Schwarz-Gelb auf eine Technologie setzt, von der ein tödliches Risiko ausgeht. Keines der Atomkraftwerke wäre heute noch genehmigungsfähig“, sagte Campact-Sprecher Christoph Bautz.
Am Samstag, den 18. September wollen zehntausende Atomkraftgegner aus der ganzen Bundesrepublik in Berlin protestieren und das Regierungsviertel „umzingeln“. Zu der Großdemonstration rufen zahlreiche Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, Parteien und Gewerkschaften auf. Informationen zu Sonderzügen und Bussen nach Berlin und dem Ablauf der Demonstration gibt es unter www.anti-atom-demo.de
Pressekontakt:
Christoph Bautz, Campact, bautz( at)campact.de, mobil 0163 – 59 57 593
Jochen Stay, .ausgestrahlt, j.stay (at )jpberlin.de, m. 0170 - 935 87 59
PRESSEMITTEILUNG
Kanzlerin weigert sich, bei morgigen Besuch im AKW Emsland mit Bürgern über Atomkraft zu diskutieren und Appell mit über 160.000 Unterschriften entgegenzunehmen / Anti-Atom-Proteste bei Merkels Besuch im AKW Emsland
Berlin, 25.08.2010. Bundeskanzlerin Merkel weigert sich, bei ihrem Besuch im Atomkraftwerk Emsland am morgigen Donnerstag mit Bürgern über die umstrittene Technologie zu diskutieren und den Appell „Atomkraft abschalten“ mit über 160.000 Unterschriften entgegenzunehmen (http://www.atomkraft-abschalten.de). Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt und das Kampagnennetzwerk Campact wollten diesen Merkel vor dem Tor des AKW Emsland überreichen. Merkel will bei dem Termin aber nur die Vorstandsvorsitzenden der Stromkonzerne RWE und Eon treffen.
„Auf ihrer Energiereise klüngelt Merkel ausführlich mit den Chefs der Atomkonzerne, während sie der Diskussion mit besorgten Bürgern keine Priorität einräumt. Was die PR-Reise der Kanzlerin eigentlich überdecken sollte, wird jetzt umso deutlicher: Schwarz-Gelb betreibt Klientelpolitik für die Stromkonzerne. Doch die Regierung hat ihre Rechnung offenbar ohne die Menschen im Lande gemacht: Sie dulden keine längere Laufzeiten und wollen jetzt endlich aussteigen aus der Risikotechnologie Atomkraft“, so Christoph Bautz von Campact.
„Großspurig verkauft Merkel ihre Energiereise als Lernreise. Doch die Meinung der großen Mehrheit der Bevölkerung scheint die Kanzlerin nicht zu interessieren. Stattdessen trifft sie sich mit den vertragsbrüchigen Atomkonzernen, um den nächsten Atomkraft-Deal auszuhandeln. Wer die gesellschaftliche Stimmung so eklatant ignoriert, muss mit Widerstand rechnen. Die nächsten Massenproteste gegen Atomkraft sind bereits in Vorbereitung“, so Jochen Stay von .ausgestrahlt.
Während Merkel mit den Konzernchefs spricht, wollen Atomkraftgegner vor den Toren des Kraftwerkes gegen die Atompolitik der Regierung demonstrieren. Eine große Merkel-Puppe wird mit den Chefs der Stromkonzerne in Skelettkostümen um längere AKW-Laufzeiten und die Brennelementesteuer kungeln. Dahinter wird eine große "radioaktive Wolke" aus tausenden schwarz-gelben Ballons aufsteigen. .ausgestrahlt und Campact haben Busse von Bremen, Bielefeld, Dortmund, Hannover, Münster, Oldenburg, Osnabrück und Rheine zum Atomkraftwerk Emsland organisiert. Informationen zu den Bussen und den Abfahrtszeiten finden Sie hier: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/anti-akw-reise/
Voraussichtlicher Zeitplan Donnerstag, 26 August:
Ort:
Atomkraftwerk Emsland, Am Hilgenberg 4, Lingen
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Pressekontakt:
Christoph Bautz, Campact, bautz@campact.de, m. 0163 - 59 57 593
Jochen Stay, .ausgestrahlt, j.stay@jpberlin.de, m. 0170 - 935 87 59
PRESSEMITTEILUNG
Aktion mit Liegestühlen und unter Sonnenschirmen auf öffentlichen Plätzen / Atomkraftgegner fordern Bundestagsabgeordnete auf, sich gegen die Atompläne der Regierung zu stellen
Berlin, 20.08.2010. Unter dem Motto „Mal richtig abschalten“ fordern Atomkraftgegner am morgigen Samstag in 41 Städten die Bundestagsabgeordneten von CDU/CSU und FDP auf, sich gegen die Regierungspläne für längere Laufzeiten für Atomkraftwerke zu stellen. Dazu werden sie es sich mit Liegestühlen und unter Sonnenschirmen auf öffentlichen Plätzen gemütlich machen. Auf ein Signal hin springen sie auf und entfalten Plakate mit der Aufschrift “Schwarz-Gelb: Atomkraft abschalten!“. Zu den Aktionen ruft das Kampagnennetzwerk Campact auf. (Übersicht der Aktionsorte: http://www.campact.de/atom2/abschalten/uebersicht)
Nur wenige Bundestagsabgeordnete der schwarz-gelben Koalition haben sich bereit erklärt, sich einer öffentlichen Diskussion mit den Bürgern über die Atompolitik zu stellen. „Wenn Schwarz-Gelb die Stromkonzeren durch längere Atom-Laufzeiten mit Zusatzprofiten in Milliardenhöhe beglückt und jetzt auch noch auf die Brennelementesteuer verzichtet, ist das Klientelpolitik pur. Kein Wunder, dass die Abgeordneten die Diskussion mit ihren Wählern über die Atompolitik scheuen – sie haben keine Argumente“, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz.
Bereits am 26. Juli hatten Atomkraftgegner vor 60 Wahlkreisbüros von Bundestagsabgeordneten der Regierungsparteien lautstark „Atomalarm“ geschlagen. Bundesweit folgten insgesamt rund 5.000 Menschen dem Aufruf von Campact, für den Atomausstieg zu protestieren.
Die Termine eignen sich auch für die Bildberichterstattung.
Weitere Informationen und die Aktionsorte finden Sie hier:
www.campact.de/atom2/abschalten/uebersicht
Bundesweiter Pressekontakt:
Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer, mobil 0163 . 59 575 93
Susanne Jacoby, Atom-Campaignerin von Campact, mobil 0151 – 50 52 46 84
Yves Venedey, Pressesprecher von Campact e.V. , mobil 01512 6846893, presse(at)campact.de
Gemeinsame Pressemitteilung von .ausgestrahlt, AG Schacht Konrad, BUND, Campact, Naturfreunde Deutschlands und IPPNW
Großdemonstration mit Umzingelung des Regierungsviertels am 18.9. in Berlin geplant
(Berlin, 19.8.2010) Mit einer Großdemonstration in Berlin am Samstag, den 18. September wollen Anti-Atom-Organisationen einen „heißen Herbst“ für Regierung und Atomkonzerne einläuten. Wenn Bundestag und Bundesregierung im September über ein "Energiekonzept" und längere Laufzeiten der Atomkraftwerke beraten, sollen zehntausende Menschen das Berliner Regierungsviertel komplett „umzingeln“. Nach zahlreichen weiteren Demonstrationen im ganzen Bundesgebiet in den Wochen danach, gipfelt der „heiße Herbst“ im vielfältigen Protest gegen den für November geplanten Castor-Transport nach Gorleben. Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Atomkraft: Schluss jetzt!“ ruft ein breites Bündnis aus Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, Parteien und Gewerkschaften auf http://www.anti-atom-demo.de. Auf einer Pressekonferenz vor dem Berliner Reichstagsgebäude forderte dieses die Bundesregierung auf, endlich aus der Atomkraft auszusteigen.
Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Wir werden alles dran setzten, die Regierungspläne zu stoppen. Ende September will die Bundesregierung über die Zukunft der Atomkraftwerke entscheiden. Deshalb rufen wir dazu auf, die gesellschaftliche Mehrheit gegen Atomenergie in Berlin sichtbar zu machen. Am 18. September wollen wir mit zehntausenden Menschen auf die Straße gehen und das Regierungsviertel umzingeln!“
Thorben Becker Energieexperte vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Es gibt keinen energiepolitischen Grund für längere AKW-Laufzeiten. Im Gegenteil müssen die gefährlichen Atomkraftwerke schnell Platz machen, damit sie dem Ausbau der erneuerbaren Energien nicht im Weg stehen. Die Bundesregierung darf nicht Politik für die Gewinninteressen der Stromkonzerne machen oder sich gar von ihnen erpressen lassen. Die Mehrheit der Bevölkerung will dass endlich Schluss ist mit Strahlenrisiko und Atommüllproduktion.“
Die Mobilisierung für die Großdemonstration in Berlin läuft auf Hochtouren. Bereits jetzt sind zwei Sonderzüge und 30 Busse aus ganz Deutschland angemeldet. Aus Niedersachsen ist eine Radtour nach Berlin geplant. Christoph Bautz vom Kampagnennetzwerk Campact: „Im September wird über die Zukunft der Atomkraft in diesem Lande entschieden. Deshalb zieht es die Menschen zu Tausenden auf die Straße, um endlich den Ausstieg aus der Risikotechnologie Atomkraft durchzusetzen.“ An vielen Orten entstehen regionale Mobilisierungsbündnisse. Am 21. August und am 4. September finden zudem zwei bundesweite Aktionstage statt, die für die Demonstration mobilisieren.
Die Demonstration beginnt und endet auf der Wiese vor dem Reichstag. Neben einem Demonstrationszug wird es auch eine Fahrrad- und eine Skater-Demo geben. Alle gemeinsam werden dann das Regierungsviertel umzingeln. Uwe Hiksch von den Naturfreunden Deutschlands: „Es wird eine große bunte Demonstration geben. Es gibt eine starke Beteiligung aus der Berliner Kulturszene. Wir wollen mit vielen Chören, Szene-DJs und einem tollen Kundgebungs- und Musik-Programm auf der Bühne vor dem Reichstag ein buntes aber unmissverständliches Zeichen setzen: Atomkraft? Schluss jetzt!“
Alle Informationen zur Demo zu Sonderzügen und Bussen gibt es auf www.anti-atom-demo.de
Pressekontakt:
Christoph Bautz, Campact, bautz@campact.de, 0163 – 59 57 593
Thorben Becker, BUND-Energieexperte, thorben.becker@bund.net, 0173 – 60 71 603
Uwe Hiksch, Koordinationskreis Naturfreunde, uwe.hiksch@t-online.de, 0176 – 620 159 02
Jochen Stay, .ausgestrahlt, j.stay@jpberlin.de, 0170 – 935 87 59
PRESSEMITTEILUNG von Campact und .ausgestrahlt
Campact und .ausgestrahlt laden Merkel zur Debatte mit Bürgern bei Besuch des AKW Emsland ein
Berlin, 18.08.2010. Das Kampagnennetzwerk Campact und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt haben Bundeskanzlerin Merkel eingeladen, sich während ihrer „Energie-Reise“ durch Deutschland auch mit den Argumenten der Mehrheit der Bürger auseinander zu setzen. Wenn Bundeskanzlerin Merkel am 26. August im Atomkraftwerk Emsland mit den Chefs der Stromkonzerne RWE und Eon zusammentrifft, wollen die Organisationen Merkel zudem den Appell „Atomkraft abschalten“ überreichen, der im Internet bereits von fast 160.000 Menschen unterzeichnet wurde (http://www.atomkraft-abschalten.de).
„Frau Merkel will ihre Reise ausdrücklich als Bildungsreise verstanden wissen. Wir erwarten von ihr, dass sie bei der zentralen Frage der Laufzeiten für Atomreaktoren nicht nur den Argumenten der Atomkonzerne, sondern auch denen der Bürgerinnen und Bürger Gehör schenkt“, sagte Christoph Bautz, Geschäftsführer von Campact.
„Schottet sich Merkel weiter davon ab, dass eine gesellschaftliche Mehrheit die Atomenergie ablehnt, steuert sie auf massive Konflikte zu. Doch noch kann die Kanzlerin umdenken und dafür sorgen, dass die gefährlichen Reaktoren abgeschaltet werden,“ so Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt.
Pressekontakt:
Christoph Bautz, Geschäftsführer von Campact e.V., mobil 0163-5957593
Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt, mobil 0170- 93 58 759
PRESSEMITTEILUNG
In 55 Wahlkreisen schlagen Bürger am Montag "Atomalarm" / Protest gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke / Bereits über 18.000 Protest-Emails an Abgeordnete verschickt
Berlin, 22.07.2010. Am kommenden Montag, den 26. Juli schlagen Bürger/innen in über 55 Bundestagswahlkreisen vor Wahlkreisbüros und Kreisgeschäftsstellen von Union und FDP mit Tröten, Pfeifen und Trommeln „Atom-Alarm“. Mit der Aktion fordern sie die Bundestagsabgeordneten der Regierungskoalition auf, nicht am Atomausstieg zu rütteln und sich für eine konsequente Wende zu erneuerbaren Energien einzusetzen. Die Aktion ist Auftakt zu einer ganzen Reihe von Aktionen in den Wahlkreisen, mit denen die Atomkraftgegner den Parlamentariern einen „heißen Sommer“ bereiten wollen. Dazu aufgerufen hat das Kampagnennetzwerk Campact.
„Die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen Atomkraft. Wir wollen den Abgeordneten deutlich machen, dass ihnen längere Laufzeiten zu Hause im Wahlkreis gehörig auf die Füße fallen, wenn sie den Pro-Atom-Kurs der Bundesregierung jetzt nicht stoppen“, sagte Susanne Jacoby von Campact. „Die Atom-Hardliner in der Regierung Kauder, Mappus und Brüderle fordern mindestens 15 Jahre Laufzeitverlängerung. Das ist unverantwortlich und stellt die Profitinteressen der Atomkonzerne über die Sicherheit der Bevölkerung.“
Von der Campact-Webseite haben Bürger/innen bereits über 18.000 Protest-Emails an die Abgeordneten von CDU/CSU und FDP aus ihrem Wahlkreis versandt (http://www.campact.de/atom2/wk1/wkmail). Darin wird argumentiert, dass der Boom der erneuerbaren Energien längere Laufzeiten für die Atomkraftwerke überflüssig mache. „Statt weiter große Mengen Strom ins Ausland zu exportieren, sollten besser die sieben ältesten Atomkraftwerke sowie der Pannenreaktor in Krümmel sofort abgeschaltet werden“, sagte Jacoby. „In den letzten Jahren waren in Deutschland sieben bis acht Atomkraftwerke die meiste Zeit abgeschaltet, ohne dass deshalb irgendwo die Lichter ausgingen. Deutschland ist sogar Stromexportweltmeister. Niemand braucht diese gefährlichen Schrottreaktoren.“
Ein weiterer bundesweiter Aktionstag im „Heißen Sommer“ ist am 21. August geplant: „Die Bundestagsabgeordneten werden eingeladen, auf den Marktplätzen in Liegestühlen unter der Anti-Atom-Sonne 'mal richtig abzuschalten' und so Kraft zu tanken für das Abschalten der Atomreaktoren“, sagte Jacoby.
Übersichtskarte mit allen Aktionsorten am kommendem Montag: http://www.campact.de/atom2/sommer/uebersicht
Pressekontakt:
Susanne Jacoby, Anti-Atom-Campaignerin von Campact e.V., mobil 0151 / 505 24 684
Yves Venedey, Pressesprecher von Campact e.V., mobil 0151 / 268 468 93
PRESSEMITTEILUNG
Über 100 rückgesandte Ballonkarten belegen: Radioaktive Wolke wäre bis nach Berlin geflogen / Internet-Karte zeigt Flugroute von 12.000 am AKW Biblis gestarteten Ballons/ „Das AKW Biblis ist sogar für die Berliner ein tödlicher Nachbar“
Berlin, 02.07.2010. Die von Atomkraftgegnern vor drei Wochen an den beiden Atomreaktoren im hessischen Biblis gestarteten 12.000 Luftballons flogen bis nach Berlin-Marzahn. Mit einem Massenstart von Ballons direkt vor den Atommeilern wollte das Kampagnennetzwerk Campact zeigen, wohin es eine radioaktive Wolke wehen würde, wenn es in Biblis zu einem Reaktorunfall oder Terroranschlag käme. An den Ballons waren Postkarten befestigt, die über 100 Finder an Campact zurücksandten. Campact präsentiert die Flugroute der Ballons auf einer Internetkarte: http://www.campact.de/atom2/ballonaktion/fundorte
Der Südwestwind trug die Ballons am 12. Juni von Biblis über Darmstadt, Frankfurt, Aschaffenburg, Erfurt, Leipzig bis nach Brandenburg. Einer der mit einem Radioaktivitätszeichen gekennzeichneten Ballons ging im Berliner Stadtteil Marzahn nieder.
„Die Ausbreitung der „radioaktiven Wolke“ zeigt: Die Schrottreaktoren in Biblis sind nicht nur für das Rhein-Main-Gebiet, sondern auch für die Menschen in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und sogar Berlin tödliche Nachbarn. Längere Laufzeiten für die alternden Atomkraftwerke sind deshalb nicht zu verantworten“, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. „Käme es wirklich in Biblis zu einem Unfall, würden die radioaktiven Teilchen noch wesentlich höher in die Atmosphäre aufsteigen und sich viel weiter ausbreiten als unsere Ballons. Das hat Tschernobyl gezeigt, als sich der radioaktive Fallout über tausende von Kilometern verbreitete.“
Die beiden Atomkraftwerke in Biblis müssten nach dem Atomkonsens eigentlich demnächst stillgelegt werden. Doch der Betreiber RWE hofft auf eine Laufzeitverlängerung durch die schwarz-gelbe Bundesregierung. „Die beiden Reaktorblöcke in Biblis weisen zahlreiche Sicherheitsmängel auf: Sie sind nicht ausreichend gegen Flugzeugabstürze gesichert, außerdem fehlt in Biblis A eine verbunkerte Notwarte, von der das Kraftwerk im Falle eines Super-GAUs noch gesteuert werden könnte“, sagte Bautz.
Am 26. Juni startete Campact weitere 13.000 Luftballons vor dem Vattenfall-Atommeiler in Krümmel bei Hamburg. Aufgrund der Windverhältnisse an diesem Tag flogen die Ballons ins südöstlich gelegene Wendland.
Pressekontakt:
Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer, mobil 0163 59 575 93
Yves Venedey, Campact-Pressesprecher, mobil 0151 268 468
PRESSEMITTEILUNG
Schwarz-gelbe Ballons bilden vor AKW Krümmel 25 Meter breites Radioaktivitätszeichen / Massenstart symbolisiert radioaktive Wolke / Protest gegen längere Laufzeiten für alternde Atomkraftwerke / Aktion drei Jahre nach dem Trafo-Brand in Krümmel
Hamburg, 26.06.2010. Über 300 Atomkraftgegner/innen haben heute vor dem Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg ein 25 Meter breites Radioaktivitätszeichen aus über 13.000 Luftballons gebildet. Anschließend wurden die schwarz-gelben Ballons in einem Massenstart fliegen gelassen. Sie sollen zeigen, wohin es eine radioaktive Wolke wehen würde, wenn es in Krümmel zu einem Reaktor-Unfall oder Terroranschlag käme. Jeder der Ballons wurde von jeweils einer/m Bürger/in im Internet gestartet.
Mit der spektakulären Aktion unter dem Motto „Atomlügen auffliegen lassen“ demonstrierte das Kampagnennetzwerk Campact gegen die Pläne der Bundesregierung, den Atomausstieg aufzukündigen und die Laufzeiten für Atomkraftwerke zu verlängern. Da Kraftwerksbetreiber Vattenfall die Befüllung der Ballons vor dem Kraftwerk verboten hatte, wurden die Ballons von mehreren hundert Freiwilligen in einem Demonstrationszug zum Kraftwerk getragen.
„Mit unserer Aktion rufen wir in Erinnerung: Atomkraftwerke sind tödliche Nachbarn, von denen ein tagtägliches Risiko ausgeht, das mit jedem Betriebsjahr steigt. Die Pläne der Regierung, die Laufzeiten für Atomreaktoren zu verlängern, sind daher völlig unverantwortlich. Die Menschen im Lande wollen, dass ausgestiegen wird – und zwar jetzt“, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. „Krümmel ist der Reaktor mit den meisten Unfällen in Deutschland. Ein Weiterbetrieb des Pannenreaktors würde die Menschen in Norddeutschland einem tödlichen Risiko aussetzen, während der Betreiber Vattenfall millionenschwere Zusatzprofite einstreicht.“
Vor drei Jahren kam es in dem Atomkraftwerk Krümmel zu einem Transformator-Brand, der zu einer Schnellabschaltung des Reaktors führte. Bei dem Brand am 28. Juni 2007 drang Rauchgas in die Leitwarte des Atomkraftwerks, so dass die Mitarbeiter den Reaktor nur mit Gasmasken herunter fahren konnten. Als der Meiler im Mai 2009 wieder ans Netz ging, kam es erneut zu technischen Problemen am gleichen Transformator, die zu einer Reaktorschnellabschaltung führten. „Krümmel war in den letzten Jahren ständig abgeschaltet, ohne dass irgendwo die Lichter ausgingen. Es ist unverantwortlich, dass Vattenfall den Pannenreaktor wieder ans Netz gehen lassen will und damit die Bevölkerung einem völlig unnötigen Risiko aussetzt“, sagte Bautz.
An jedem in Krümmel gestarteten Ballon hängt eine Postkarte, auf der die Finder des Ballons aufgefordert werden, Campact den Fundort mitzuteilen. Die Koordinaten werden auf eine interaktive Karte im Internet übertragen, die die Fundorte und damit auch das potenzielle Gefährdungsgebiet darstellt. Die am 12. Juni bei einer ersten Aktion an den beiden Atomreaktoren im hessischen Biblis gestarteten Luftballons flogen bis nach Brandenburg (http://www.campact.de/atom2/ballonaktion/fundorte).
Pressekontakt:
Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer, mobil 0163-59 575 93
Susanne Jacoby, Campaignerin, mobil 0151-505 24 684
Weitere Informationen: http://www.campact.de/atom2/ballonaktion/kruemmel und hier: Aktionsblog Krümmel
Einladung zum Presse- und Fototermin
Schwarz-gelbe Ballons symbolisieren radioaktive Wolke/ Warnung vor den „tödlichen Nachbarn“ / Anti-Atom-Aktion am dritten Jahrestag des Trafo-Brandes / Protest gegen längere AKW-Laufzeiten
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Samstag, den 26. Juni werden Hunderte Atomkraftgegner aus über 13.000 Luftballons ein 25 Meter breites Radioaktivitätszeichen vor dem Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg entstehen lassen. Hinter jedem Ballon steht ein Mensch, der vor dem "tödlichen Nachbarn" warnt. Die schwarz-gelben Ballons werden dann mit einem Massenstart losfliegen. Sie sollen zeigen, wohin es eine radioaktive Wolke wehen würde, wenn es in Krümmel zu einem Reaktorunfall oder einem Terroranschlag käme.
Anlass für die Anti-Atom-Aktion ist der dritte Jahrestag des Transformatorenbrandes am 28.Juni 2007 in Krümmel. Aufgrund desUnfalls war der Vattenfall-Pannenreaktor bis zum 19. Juni 2009abgeschaltet. Nach weiteren Zwischenfällen erfolgte am 4. Juli 2009erneut eine Reaktorschnellabschaltung. Seitdem ist das Atomkraftwerk Krümmel wieder abgeschaltet.
Zeit: Samstag, den 26. Juni ab 11.30 Uhr
Ablauf:
11.30 Uhr: Auftaktkundgebung am Festplatz Geesthacht-Tesperhude, Strandweg (Parkplatz bzw. Wiese an der Minigolfanlage); anschließend Demonstrationszug direkt vor das Atomkraftwerk
12.30 Uhr: Aufbau eines 25 Meter breiten Radioaktivitätszeichens vor dem Haupttor des Vattenfall-Pannenreaktors
13.15 Uhr: Start der Ballons direkt vor dem Haupttor des Atomkraftwerkes
ca. 13.30 Uhr : Ende der Aktion
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.campact.de/atom2/ballonaktion/kruemmel
Die Ballons werden über Nacht von vielen Helfer/innen mit Gas befüllt. Jeweils etwa 250 Ballons werden in große Schläuche verpackt und in einem Demonstrationszug zu dem Vattenfall-Pannenreaktor getragen.
Damit Sie die Möglichkeit haben, das Radioaktivitätszeichen auch von oben zu fotografieren oder filmen werden wir Hebebühnen für Sie bereit stellen. Um den Einsatz der Hebebühnen besser planen zu können, wären wir für eine kurze Anmeldung bei presse@campact.de dankbar.
Für Fragen, Interviews und O-Töne stehen Ihnen vor Ort gerne unser Geschäftsführer Christoph Bautz (mobil 0163-5957593) und unsere Atom-Campaignerin Susanne Jacoby (0151-505 24 684) zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Yves Venedey
Pressesprecher Campact e.V., mobil 0151 268 468
PRESSEMITTEILUNG
Rund 200 Atomkraftgegner zeigen Merkel und den Atomkonzernen die Rote Karte / “Todespoker“ auf Atommüllfässern / „Kein Einknicken bei der Brennelementesteuer“
Berlin, 23.06.2010. Während sich Bundeskanzlerin Merkel (CDU) mit den Chefs der vier Atomkonzerne RWE, Eon, ENBW und Vattenfall traf, demonstrierten heute rund 200 Atomkraftgegner vor dem Kanzleramt gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Eine Merkel-Darstellerin spielte auf Atommüllfässern mit den Konzernbossen in Skelettkostümen Poker, während Ihnen Bürger „Rote Karten“ zeigten und sie auspfiffen. Zu der Protestaktion hatte das Kampagnennetzwerk Campact und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt kurzfristig aufgerufen.
„Merkel und die Atombosse treiben ein gefährliches Spiel mit der Sicherheit der Menschen – nur um den Atomkonzernen immense Zusatzprofite zu verschaffen. Wir zeigen dieser Klientelpolitik die Rote Karte“, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. „Längere Laufzeiten für die alternden Schrottreaktoren erhöhen das Risiko eines Super-GAUs und lassen den Atommüllberg weiter wachsen. Die Menschen im Lande wollen keine Laufzeitverlängerung, sondern Laufzeitverkürzung – und zwar jetzt.“
Gleichzeitig forderten die Organisationen die Regierung auf, an der Einführung einer Brennelementesteuer im Rahmen des Sparpakets festzuhalten. „Es muss endlich Schluss sein mit den immensen Subventionen für die Atomkonzerne. Mit der geplanten Brennelementesteuer müssten die Unternehmen endlich zumindest für einen kleinen Teil der gesellschaftlichen Folgekosten der Atomkraft zahlen. Jetzt darf die Regierung vor der Lobbymacht der Atombranche nicht einknicken, sondern muss an der Steuer festhalten – unabhängig davon ob AKW-Laufzeiten verlängert werden oder nicht.“
Pressekontakt:
Christoph Bautz, Campact: Tel. 04231 / 957 445, mobil 0163 / 595 75 93 www.campact.de
Jochen Stay, Sprecher .ausgestrahlt: mobil 0170 / 935 87 59 www.ausgestrahlt.de
PRESSEMITTEILUNG
„Todespoker“ heute vor dem Kanzleramt / Weitere Protestaktion am Samstag am AKW Krümmel: Über 13.000 schwarz-gelbe Ballons symbolisieren radioaktive Wolke / Luftballons flogen vom AKW Biblis bis nach Brandenburg / „Bei einem Super-GAU würden die radioaktiven Teilchen noch viel weiter fliegen als die Ballons“
Berlin/Hamburg, 23.06.2010. Vor dem heutigen Treffen von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) mit den Chefs der vier Atomkonzernen RWE, Eon, ENBW und Vattenfall hat die Anti-Atom-Bewegung weitere Protestaktionen angekündigt. Morgen wird vor dem Kanzleramt eine Merkel-Darstellerin auf Atommüllfässern mit den Konzernchefs in Skelettkostümen „Poker“ spielen. Hunderte Atomkraftgegner sollen der Kanzlerin und den Atomkraftwerksbetreibern „Rote Karten“ zeigen und sie auspfeifen. „Merkel und die Atombosse spielen mit der Sicherheit der Bevölkerung“, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. „Die Menschen im Lande dulden keine Klientelpolitik zugunsten der Profite der Atomkonzerne.“
Für den kommenden Samstag ist bereits die nächste Protest-Aktion geplant: Hunderte Atomkraftgegner wollen aus über 13.000 Luftballons ein 25 Meter breites Radioaktivitätszeichen vor dem Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg entstehen lassen. Die schwarz-gelben Ballons sollen dann mit einem Massenstart als „radioaktive Wolke“ losfliegen. Sie zeigen, wohin es eine radioaktive Wolke wehen würde, wenn es in Krümmel zu einem Reaktorunfall oder einem Terroranschlag käme. Die Aktion findet anlässlich des dritten Jahrestags des schweren Transformatorbrands in Krümmel statt.
Bereits vor anderthalb Wochen startete Campact vor dem hessischen AKW Biblis 12.000 Luftballons. Anhand von über von über 100 rückgesandten Karten, die an den Ballons befestigt wurden, lässt sich eindrucksvoll zeigen, wohin sich eine radioaktive Wolke am 12. Juni ausgebreitet hätte: ins dicht besiedelte Rhein-Main-Gebiet und von dort aus weiter über weiter über Fulda, Gera, Erfurt, Leipzig bis nach Brandenburg. Die Fundorte der Ballons sind im Web auf einer Karte verzeichnet: http://www.campact.de/atom2/ballonaktion/fundorte
„Bei einem Super-GAU würden die radioaktiven Teilchen noch viel höher in die Atmosphäre gelangen und sich dort sogar noch viel weiter verbreiten als unsere Ballons. Das hat auch Tschernobyl gezeigt“, sagte Bautz. Der Kraftwerksbetreiber RWE hatte erfolglos versucht, die Aktion in Biblis zu verhindern.
„Hinter jedem Ballon steht ein Mensch, der die Bürger an ihren tödlichen Nachbarn erinnert“, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. „Besonders die Menschen in Hamburg und Norddeutschland würden bei einem Weiterbetrieb des Schrottreaktors in Krümmel einem tödlichen Risiko ausgesetzt.“ Unter https://www.campact.de/atom2/sn7/signer können Bürger/innen im Internet weitere Ballons für Krümmel starten.
Einladung zum Presse- und Fototermin: Rote Karte für Merkel und die Atomkonzerne
Eine Merkel-Darstellerin wird mit Skeletten auf Atommüllfäsern pokern. Bei dem tödlichen Spiel ist der Einsatz hoch: Milliardengewinne auf der einen Seite, die Sicherheit der Bevölkerung auf der anderen. Hunderte Atomkraftgegner werden der Zockerrunde die Rote Karte zeigen - und sie gemeinsam auspfeifen. Wenn im Anschluss die Konzernchefs in ihren Limousinen am Kanzleramt vorfahren, sollen sie den Protest lautstark zu hören bekommen.
Zeit: Mittwoch, 23. Juni, 12.30 bis etwa 14.30 Uhr
Ort: Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, Berlin
Weitere Infos: http://www.campact.de/atom2/atompoker
Pressekontakt vor Ort: Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer, mobil 0163 59 575 93; Susanne Jacoby, Campaignerin, mobil 0151-505 24 684
Schwarz-gelbe Ballons symbolisieren radioaktive Wolke / Protest gegen Weiterbetrieb der Atomkraftwerke / RWE versuchte erfolglos, die Aktion zu verhindern
Biblis, 12.06.2010. Mehr als 600 Atomkraftgegner haben am Samstag vor den Atomkraftwerken Biblis A und B über 12.000 Luftballons gestartet. Diese sollen zeigen, wohin es eine radioaktive Wolke wehen würde, wenn es in Biblis zu einem Super-GAU etwa in Folge eines Flugzeugabsturzes oder Terroranschlags käme. Jeder der Ballons wurde von jeweils einem Bürger im Internet gestartet. Mit der spektakulären Aktion unter dem Motto „Atomlügen auffliegen lassen“ demonstrierte das Kampagnen-Netzwerk Campact gegen die Pläne der Bundesregierung, den Atomausstieg aufzukündigen und die Laufzeiten für Atomkraftwerke zu verlängern.
„Mit unserer Aktion rufen wir in Erinnerung: Atomkraftwerke sind tödliche Nachbarn, von denen tagtäglich ein Risiko ausgeht, das mit jedem Betriebsjahr steigt. Die Pläne der Regierung, die Laufzeiten für Atomreaktoren zu verlängern, sind daher völlig unverantwortlich. Die Menschen im Lande wollen, dass ausgestiegen wird – und zwar jetzt“, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. „Besonders die Menschen im Rhein-Main-Gebiet würden bei einem Weiterbetrieb der Museums-Meiler einem tödlichen Risiko ausgesetzt. RWE dagegen winken millionenschwere Zusatzprofite mit den längst abgeschriebenen Alt-Reaktoren.“
An jedem Ballon hängt eine Postkarte, mit denen die Finder Campact den Fundort mitteilen können. Die Koordinaten sollen auf eine interaktive Karte im Internet übertragen werden, so dass man die Fundorte und damit auch das potenzielle Gefährdungsgebiet erkennen kann.
Der Atomkraftwerksbetreiber RWE hatte Campact verboten, die Ballons von seinen Grundstücken rings um die beiden Atomreaktoren zu starten. Deshalb wurden die Ballons auf einem Parkplatz der Gemeinde Biblis mit Gas befüllt und von über sechshundert Demonstranten in einem Protestzug auf dem einzigen öffentlichen Weg vor das Kraftwerksgelände getragen. Dort stiegen sie mit einem Massenstart auf.
RWE hatte Campact vorgeworfen, mit der Aktion „einseitig Ängste zu schüren“. Campact wies diesen Vorwurf scharf zurück. „Nicht wir schüren Ängste, sondern RWE verharmlost die Risiken der Atomkraft auf unerträgliche Weise“, sagte Bautz.
Am 26. Juni wird Campact auch am Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg mindestens 15.000 Ballons starten. Unter https://www.campact.de/atom2/sn7/signer können Bürger/innen noch online weitere Ballons für Krümmel starten.
Pressekontakt:
Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer, mobil 0163-5957593
Susanne Jacoby, Campaignerin, mobil 0151-50524684
Weitere Informationen: http://www.campact.de/atom2/ballonaktion/biblis
Einladung zum Presse- und Fototermin von Campact e.V.
Campact will zeigen, wohin es die radioaktive Wolke wehen würde, käme es in Biblis zu einem Atomunfall oder einem Terroranschlag
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Samstag, den 12. Juni werden wir mindestens 12.000 Ballons vom AKWBiblis ins dicht besiedelte Rhein-Main-Gebiet fliegen lassen. Hinter jedem Ballon steht ein/e Bürger/in, der/die von der Bundesregierung verlangt, nicht am Atomausstieg zu rütteln.
Der Kraftwerksbetreiber RWE hat als Großgrundbesitzer vor Ort alles daran gesetzt, die Aktion zu verhindern. Doch wir haben eine Möglichkeit gefunden, die Ballons doch noch steigen zu lassen: Die Ballon werden auf einem Parkplatz der Gemeinde Biblis befüllt. Jeweils etwa 250 Ballons werden in einen großen Schlauch verpackt. Die Schläuche tragen wir dann auf dem einzigen öffentlichen Weg als Demonstrationszug zu den Atomkraftwerken.
Zeit: Samstag, 12. Juni, ab 11 Uhr
Ablauf:
11 Uhr: Auftaktkundgebung in Biblis, Parkplatz in der Straße Beim Kreuz (vom Bahnhof in 10 Minuten zu Fuß erreichbar)
11.30 Uhr: Demonstrationszug zum Kraftwerk
12.30 Uhr: Ballonstart
13.30 Uhr: Ende der Aktion
Demo-Route bei Google-Maps: http://bit.ly/9ql7id
Wir werden zunächst einen Massenstart durchführen, der sich aus einer gewissen Entfernung am besten fotografieren oder filmen lässt. Anschließend werden wir noch eine kleinere Menge Ballons starten, um ihnen die Möglichkeit zu Nahaufnahmen vom Start der Ballons zu geben.
Für Fragen, Interviews und O-Töne stehen Ihnen gerne unser Geschäftsführer Christoph Bautz (mobil 0163-5957593) und unsere Atom-Campaignerin Susanne Jacoby (0151-505 24 684) zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Yves Venedey
Pressesprecher Campact e.V., mobil 0151 268 468
PRESSEMITTEILUNG VON CAMPACT
Atomkraftgegner lassen am Samstag über 12.000 Luftballons gegen die „tödlichen Nachbarn“ steigen/ Campact weist Kritik von RWE zurück/ „Von Biblis A und B geht tödliches Risiko aus“
Frankfurt/Main, 07.06.2010. Atomkraftgegner werden am kommenden Samstag, den 12.Juni in der Nähe der beiden Atomkraftwerke in Biblis mehr als12.000 Luftballons fliegen lassen. Damit ist der Versuch des Stromkonzerns RWE gescheitert, die Aktion zu verhindern. RWE hatte dem Kampagnen-Netzwerk Campact untersagt, auf den Grundstücken rings um das Kraftwerksgelände die Ballons zu starten und den Atomkraftgegnern „Panikmache“ vorgeworfen. RWE brach damit mit seiner bisherigen Praxis, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit auch vor den Toren der Atommeiler zu respektieren. Campact weicht nun auf einen öffentlichen Weg aus, der dicht an das Kraftwerksgelände heranführt.
Campact wies den Vorwurf der Panikmache zurück. „Nicht wir machen Panik, sondern RWE verharmlost in unerträglicher Weise das tödliche Risiko, dass von seinen Schrottreaktoren in Biblis ausgeht. Die Menschen im Rhein-Main-Gebiet wollen nicht länger mit diesem tagtäglichen Risiko leben, sondern erwarten, dass endlich abgeschaltet wird“, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. „Die 12.000 Ballons sollen zeigen, wohin es die radioaktive Wolke wehen würde, wenn es in Biblis zu einem Super-GAU oder einem Terroranschlag käme.“
Die Begründung von RWE, die Aktion sei den Mitarbeitern der Kraftwerke nicht zuzumuten, bezeichnete Bautz als vorgeschoben. „Unsere Aktion richtet sich nicht gegen die Mitarbeiter der Atomkraftwerke, sondern gegen den RWE-Vorstand, der aus reiner Profitgier die sicherheitstechnisch veralteten Atomkraftwerke weiter betreiben will. RWE will verhindern, das über die gravierenden Sicherheitsmängel von Biblis und die Folgen eines Atomunfall mitten im dicht-besiedelten Rhein-Main-Gebiet öffentlich diskutiert wird.“ Hinter jedem gasbefüllten Ballon stehe ein Bürger, der die Menschen im Land an ihre „tödlichen Nachbarn“ erinnere, sagte Bautz. Über 20.000 Menschen haben bereits online einen Ballon gestartet (https://www.campact.de/atom2/sn7/signer). Am 26. Juni wird Campact auch am AKW Krümmel bei Hamburg 12.000 Ballons starten.
Biblis A und B gehören zu den ältesten Atomkraftwerken in Deutschland. Nach dem Atomgesetz müssten sie noch dieses Jahr abgeschaltet werden. Doch RWE hofft auf eine Laufzeitverlängerung durch die schwarz-gelbe Regierung. Bei einem Weiterbetrieb will der Konzern weiterhin auf Sicherheitsnachrüstungen wie eine seit langem eingeforderte Notwarte verzichten.
Die Schreiben, mit dem RWE das Verbot der Ballon-Aktion begründete, finden Sie hier:
http://www.campact.de/atom2/ballonaktion/rwe-absage
Weitere Informationen:
http://www.campact.de/atom2/ballonaktion/biblis
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Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer, 0163 59 575 93
Yves Venedey, Pressesprecher von Campact e.V., 0151 268 468 93
PRESSEMITTEILUNG VON CAMPACT UND .AUSGESTRAHLT
Mit Trommeln, Töpfen, Tröten und Atommüllfässern protestieren Bürger gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke / Gemeinsame Aktion von Campact und .ausgestrahlt in Berlin-Mitte
Berlin, 4.06.2010. Rund 250 Atomkraftgegner haben heute Morgen mit einem "Weckruf" vor dem Bundeskanzleramt gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke demonstriert. Dort traf sich Bundeskanzlerin Merkel (CDU) mit mehreren Unionsministerpräsidenten und Ministern, um über Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke zu beraten.
Bereits gestern Abend hatten rund 600 Menschen mit Trommeln, Töpfen, Tröten, Rasseln und Pfeifen gegen längere Laufzeiten für die Atomkraftwerke protestiert. Skelett-Figuren mit Atommüllfässern gaben den Takt vor. Nach einer Auftakt-Kundgebung vor dem Kanzleramt bewegte sich der Demonstrationszug zur Landesvertretung von Thüringen. Dort wurden die anfahrende Bundeskanzlerin und die Unions-Ministerpräsidenten von den Demonstranten mit ohrenbetäubendem Lärm empfangen. Zu den Aktionen unter dem Motto „Atom-Alarm“ hatten die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt und das Kampagnen-Netzwerk Campact kurzfristig aufgerufen.
„Es gibt allen Grund, Alarm zu schlagen. Die Pläne der Bundesregierung, die Laufzeiten der alternden Atomkraftwerke zu verlängern sind unverantwortlich“, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. „Wir haben es satt, dass die Atommüllberge immer weiter in die Höhe wachsen, während es keine sichere Endlagerung gibt. Die Mehrheit der Menschen will nicht länger mit dem Risiko dieser tödlichen Nachbarn leben.“
„Wenn Angela Merkel meint, mit einer schnellen Entscheidung den Konflikt um die Atomkraft vom Tisch zu bekommen, dann täuscht sie sich gewaltig“, erklärte Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt. „Denn bleiben die Reaktoren am Netz, so wird der Streit um die Energiepolitik sich weiter verschärfen. Wir werden keine Ruhe geben und können dabei auf die Unterstützung einer breiten gesellschaftlichen Mehrheit rechnen.“
Pressekontakt:
Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer, 0163 59 575 93
Jochen Stay, Sprecher .ausgestrahlt: mobil 0170 / 935 87 59
PRESSEMITTEILUNG
Atomkraftgegner wollten mit 20.000 Luftballons bei AKW Biblis „Atomlügen auffliegen lassen“/ Campact: „RWE versucht die Risiken der beiden Schrottreaktoren in Biblis totzuschweigen“
Frankfurt/Main, 06.05.2010. Der Stromkonzern RWE hat Atomkraftgegnern verboten, in der Nähe der beiden Atomkraftwerke in Biblis mehr als 20.000 Ballons zu starten. Mit der spektakulären Aktion wollte das Kampagnennetzwerk Campact am 28. Mai auf die Gefahren aufmerksam machen, die von den beiden Pannen-Reaktoren mitten im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet ausgehen. Die schwarz-gelben Luftballons sollten zeigen, wohin es radioaktive Wolke wehen würde, wenn es in Biblis zu einem Super-GAU oder einem Terroranschlag käme. Hinter jedem gasgefüllten Ballon sollte ein Bürger stehen, der die Menschen im Land an ihre „tödlichen Nachbarn“ erinnert. Rund 19.000 Menschen haben bereits online einen Ballon gestartet (https://www.campact.de/atom2/sn7/signer).
„RWE hat uns die Aktion mit fadenscheinigen Begründungen untersagt. Der Konzern befürchtet wohl, dass wir auf die Risiken der beiden Uralt-Reaktoren aufmerksam machen“, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. „RWE möchte das Thema lieber totschweigen. Aber wir werden nicht locker lassen.“ Jetzt suche man nach Möglichkeiten, wie die Ballon-Aktion doch noch stattfinden könne. Notfalls an einem anderen Standort.
Biblis A und B gehören zu den ältesten Atomkraftwerken in Deutschland. Nach dem Atomgesetz müssten sie noch dieses Jahr abgeschaltet werden. Doch RWE hofft auf eine Laufzeitverlängerung durch die schwarz-gelbe Regierung. „Rot-Grün hat RWE den Bau einer verbunkerten Notwarte, von der aus der Reaktor bei einem Unfall oder Terroranschlag noch gesteuert werden könnte, erlassen, weil Biblis A bis zur voraussichtlichen Fertigstellung einer solchen Notwarte ohnehin stillgelegt werden müsste. Jetzt will RWE seine Risikoreaktoren weiter betreiben – aber natürlich ohne Notwarte“, kritisierte Bautz. „Das zeigt überdeutlich: Für RWE haben Profitinteressen Vorrang vor der Sicherheit der Bevölkerung. Verträge mit den Energiekonzernen sind nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.“
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Tausende Bürger/innen schicken CDU-, CSU- und FDP-Bundestagsabgeordneten Emails / "Längere AKW-Laufzeiten und der Neubau von Kohlekraftwerken sind überflüssig">
Berlin, 05.05.2010. Mit einer neuen Online-Aktion will Campact die schwarz-gelbe Koalition auffordern, die Empfehlung des Umweltsachverständigenrates zu befolgen, den Atomausstieg nicht aufzukündigen. Das von der Bundesregierung eingesetzte Expertengremium hat heute vor dem Umweltausschuss des Bundestages erklärt, Deutschland könne bis zum Jahr 2050 zu hundert Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Für die Übergangszeit seien weder Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke noch neue Kohlekraftwerke nötig, sagten die auch als "Umweltweisen" bezeichneten Professoren. "Die Bundesregierung sollte endlich auf ihre eigenen Berater hören. Wozu unterhält die Bundesregierung überhaupt solche Expertengremien, wenn sie am Ende doch nur den Lobbyisten der Energiekonzerne folgt?", sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz.
Innerhalb von 24 Stunden haben bereits über zehntausend Bürger/innen von der Internetseite http://www.atomkraft-abschalten.de Emails an die Abgeordneten der Regierungsparteien aus ihrem Wahlkreis verschickt. Darin werden sie aufgefordert, längere Laufzeiten für die Atomkraftwerke im Bundestag abzulehnen. "Union und FDP dürfen sich nicht einfach über die Mehrheit der Bevölkerung hinwegsetzen. Meinungsumfragen zufolge wollen auch die Anhänger der Regierungsparteien mehrheitlich am Atomausstieg festhalten", sagte Bautz. "Die Proteste von 145.000 Menschen am vorletzten Samstag waren nur der Anfang, wenn die Bundesregierung auf ihrem verantwortungslosen Pro-Atomkurs bleibt."
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Internet und neue Medien entscheidend bei Mobilisierung für die Anti-Atom-Menschenkette / "Die gute alte Demo hat noch nicht ausgedient">
Berlin, 22.04.2010. Entscheidend für die Mobilisierung zur Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel an diesem Samstag ist nach Einschätzung von Campact der Einsatz Neuer Medien und die Kommunikation über große Mailverteiler und soziale Netzwerke. So erreicht alleine das Kampagnennetzwerk über seinen Verteiler mehr als 230.000 Menschen. Ein Viralvideo zur Menschenkette wurde bereits über 90.000 mal angesehen http://www.younuke.de. Der Clou dabei: Wer den Kurzfilm an Freunde weiterleitet, kann dabei deren Namen einfügen und sie so zur Hauptfigur des Videoclips machen.
"Die gute alte Demo hat noch längst nicht ausgedient. Doch ohne die Mobilisierung über das Internet könnte man heutzutage so eine Großaktion wie die Menschenkette nicht innerhalb von drei Monatenorganisieren", sagt Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. "Das Internet ermöglicht es schnell und relativ kostengünstig viele Menschen zu mobilisieren." Obwohl sich Campact auch neuer Protestformen wie Online-Aktionen, Telefon-Demos, Viral-Videos oder Flashmobs bedient, will man auf alte Aktionsformen wie etwa Menschenketten nicht verzichten.
"Reine Internetaktionen verpufften oft im virtuellen Raum. Um die Aufmerksamkeit der Medien zu erregen, braucht es Bilder, die die Netzaktivität der Bürger in Szene setzen", sagt Bautz. Darum habe man vor zwei Wochen gemeinsam mit lokalen GruppenAnti-Atom-Menschenketten in 53 Orten organisiert, um für die Beteiligung an der großen "Kettenreaktion" zu werben.
Zu der 120 Kilometer langen Menschenkette durch Hamburg und Norddeutschland am Samstag hat ein buntes Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften und Parteienaufgerufen. Darunter sind Organisationen, die wie der Bund für Umweltund Naturschutz Deutschland (BUND) schon seit Jahrzehnten gegen dieAtomkraft kämpfen. Aber auch relativ neue Akteure wie Campact. Der gemeinnützige Verein mit Sitz niedersächsischen Verden wurde 2005 gegründet. Campact vernetzt mittlerweile mehr als 230.000 Menschen,die sich über das Internet in aktuelle politische Entscheidungen einmischen wollen. Und Campact wächst rasant weiter - noch vor einem Jahr hatten erst 100.000 Menschen den Campact-Newsletter abonniert.
Weitere Informationen zur Aktions- und Menschenkette am 24. April: http://www.atomkraft-abschalten.de
Campact-Pressekontakte bei der Anti-Atom-Menschenkette vor Ort:
Christoph Bautz,Campact-Geschäftsführer: mobil 0163 . 59 575 93
Yves Venedey, Pressesprecher Campact e.V., mobil 01512/ 68 46 893
Kerstin Schnatz, Campaignerin Campact e.V., mobil 0176/ 41 40 52 41
PRESSEMITTEILUNG
Anti-Atom-Radour zwischen AKW-Brunsbüttel und Krümmel / Atomkraftgegner mobilisieren für die Aktions- und Menschenkette am 24. April / Breites Bündnis ruft Bürger/innen ruft zu Beteiligung auf>
Brunsbüttel, 19.04.2010. Fünf Tage lang radeln diese Woche Atomkraftgegner vom Atomkraftwerk Brunsbüttel zum Atomkraftwerk Krümmel. 120 Kilometer quer durch Hamburg und Norddeutschland. Damit wollen Aktive des Kampagnennetzwerkes Campact gemeinsam mit lokalen und überregionalen Gruppen für die Beteiligung an der großen Aktions- und Menschenkette werben, die am kommenden Samstag zwischen den beiden umstrittenen Vattenfall-Atommeilern entstehen soll. Zu der Anti-Atom-Menschenkette hat Campact gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften und den Oppositionsparteien im Bundestag aufgerufen.
Zwischen bunt geschmückten Fahrrädern und einem zwei Meter großen Atomkraftwerk aus Pappe lud das Tour-Team am Montag, den 19. April in Brunsbüttel Passant/innen ein, sich bei der Großaktion für den Atomausstieg am kommenden Samstag einzureihen.
„Die große Mehrheit der Menschen will raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, für Jahrmillionen tödlichen Atommüll produziert und den Ausbau der erneuerbaren Energien blockiert“, sagte Kerstin Schnatz von Campact. „Es genügt aber nicht, wenn man in seinem Fernsehsessel den Kopf schüttelt, weil CDU und FDP die Laufzeiten der Atomkraftwerke von 32 auf bis zu 60 Jahre verlängern wollen. Wer verhindern will, dass der Atomausstieg aufgekündigt wird, muss sich am 24. April bei unserer Menschenkette einreihen.“
Schon jetzt seien sieben bis acht Atomkraftwerke wegen technischer Probleme fast ständig abgeschaltet, trotzdem flackere nicht ein einziges Lämpchen. „Das Umweltbundesamt hat vorgerechnet, dass auch bei einer Fortsetzung des Atomausstiegs die Stromversorgung gesichert ist. Und auch der Umweltsachverständigenrat der Bundesregierung warnt vor Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke. Warum hört die Regierung nicht auf ihre eigenen Berater?“, fragte Schnatz.
Wenn man durch Norddeutschland radle, könne man sich kaum vorstellen, dass diese herrliche Landschaft für lange Zeit unbewohnbar würde, sollte es in Krümmel oder Brunsbüttel zu einem Super-Gau oder Terroranschlag kommen. „Dabei müssten wir dieses Risiko gar nicht eingehen, denn es gibt genug Alternativen zur Atomkraft“, meinte Schnatz.
Weitere Informationen zur Aktions- und Menschenkette am 24. April:
http://www.anti-atom-kette.de
Pressekontakt:
Yves Venedey, Pressesprecher Campact e.V., mobil 01512/ 68 46 893
Kontakt vor Ort:
Kerstin Schnatz, Campaignerin Campact e.V., mobil 0176/ 41 40 52 41
PRESSEMITTEILUNG
Rad-Tour von Brunbüttel nach Krümmel/ Mobilisierung für die große Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken am Samstag
Verden/Aller, 16.04.10. Am kommenden Montag brechen Atomkraftgegner zu einer fünftägigen Radtour zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel auf. In zahlreichen Orten entlang der 120 Kilometer langen Strecke durch Hamburg und Norddeutschland sind Zwischenstopps geplant. Dort werden Aktive des Kampagnennetzwerkes Campact sowie lokaler und überregionaler Gruppen mit Infoständen und Flugblättern für die Beteiligung an der großen Aktions- und Menschenkette zwischenden beiden Atomkraftwerken werben. Mit dieser "Kettenreaktion" will am 24. April ein Bündnis von Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften und Parteien die schwarz-gelbe Bundesregierung auffordern, den Atomausstieg nicht aufzukündigen.
Erster Tourstopp ist am Montag um 12:15 Uhr in Brunsbüttel auf dem Rathausplatz.
Weitere Tourstopps:
Dienstag, 20. April: Glückstadt, Auf dem Marktplatz "An der Kastanie" um 09:30 Uhr
Mittwoch, 21. April: Pinneberg, Auf dem Platz vor der Drostei um 12:15 Uhr
Donnerstag, 22. April: Hamburg, Mönckebergstraße vor dem Vattenfall-Kundenzentrum um 12:00 Uhr
Freitag, 23. April: Hamburg-Bergedorf, Bergedorfer Markt um 12:15 Uhr
"Die Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke auf bis zu 60 Jahre zu verlängern sind völlig unverantwortlich. Mit jedem Jahr Laufzeitverlängerung steigt das Risiko eines Super-GAUs in einem der alternden Reaktoren", sagte Kerstin Schnatz vom Kampagnennetzwerk Campact. "Wer Lust hat, uns einStück auf dem Fahrrad zu begleiten ist herzlich willkommen. Vor allemaber rufen wir dazu auf, sich bei der großen Anti-Atom-Menschenkette am 24. April einzureihen."
Mehr Informationen zur Anti-Atom-Radtour:
http://www.campact.de/atom2/kette/tour120
Informationen zu der großen Aktions- und Menschenkette zwischen den
AKW Krümmel und Brunsbüttel am 24. April:<7p>
http://www.atomkraft-abschalten.de http://www.anti-atom-kette.de
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Yves Venedey, Pressesprecher Campact e.V., presse@campact.de, mobil 01512 6846893
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PRESSEMITTEILUNG
Menschenketten in 53 Städten/ Protest gegen längere AKW-Laufzeiten/Aktionen sollen für die große Menschenkette zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel am 24. April mobilisieren
Berlin, 10.04.10. Mit Menschenketten in 53 Städten haben heute rund 8000 Atomkraftgegner bundesweit gegen die Pläne der Bundesregierung demonstriert, die Laufzeiten der Atomkraftwerke auf bis zu 60 Jahre zu verlängern. In Berlin bildeten über 2000 Atomkraftgegner eine 1,2 Kilometer lange Menschenkette zwischen der Zentrale des Energiekonzerns Vattenfall und der Berliner Niederlassung des RWE-Konzerns. Auf dem Münchner Marienplatz beteiligten sich über 700 Menschen an einer Menschenkette zwischen zwei Atomkraftwerken aus Pappe, in der Spitaler Straße in Hamburg über 500. In Würzburg und Braunschweig machten jeweils über 400 Menschen mit, in Kassel über 300, in Hildesheim und Lüneburg jeweils rund 250 sowie in Bremen und Nürnberg jeweils 200. In zahlreichen weiteren Orten beteiligten sich jeweils zwischen 25 und 200 Menschen an den Anti-Atom-Protesten.
"Das ist ein großartiger Auftakt für die große Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel am 24. April", erklärte der Geschäftsführer des Kampagnennetzwerkes Campact, Christoph Bautz. Mit der 120 Kilometerlangen Menschenkette durch Hamburg und Norddeutschland will ein Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften und Parteien am 24.April die Bundesregierung auffordern, den beschlossenen Atomausstieg nicht aufzukündigen. Für die Fahrt zur Großaktion wurden bei den Auftaktaktionen zahlreiche Bustickets verkauft.
"Die Proteste zeigen, wie auch alle Meinungsumfragen, dass die große Mehrheit der Bürger die Aufkündigung des Atomausstieges ablehnt", sagte Bautz. "Die Menschen wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und Tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet."
Zu den Aktions-Berichten aus den einzelnen Orten.
Weitere Informationen zu der großen Aktions- und Menschenkette zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel am 24. April gibt es hier: http://www.atomkraft-abschalten.de Und hier: http://www.anti-atom-kette.de
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PRESSEMITTEILUNG
Atomkraftgegner mobilisieren am Samstag bundesweit für die große Menschenkette am 24.April zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel / Verkauf von Bus- und Zugtickets
Berlin, 07.04.10. Mit Menschenketten in Berlin und rund 50 Städten und Ortschaften will die Anti-Atomkraft-Bewegung an diesem Samstag (10.04.10) für die Beteiligung an der bundesweiten Aktions- und Menschenkette am 24. April zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel werben.
Die Aktionen richten sich gegen die Pläne der schwarz-gelben Koalition, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern. In Berlin ist eine Menschenkette zwischen der Zentrale des Energiekonzerns Vattenfall und der Berliner Niederlassung des RWE-Konzerns geplant. In den Innenstädten zahlreicher weiterer Städte wird es Menschenketten zwischen zwei zweimal zwei Meter großen Atomkraftwerken aus Pappe geben. So zum Beispiel in der Hamburger Fußgängerzone, auf dem Münchner Marienplatz oder dem Augustusplatz in Leipzig.
Mit der 120 Kilometer langen Menschenkette durch Hamburg und Norddeutschland will ein Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften und Parteien die Bundesregierung am 24. April auffordern, den beschlossenen Atomausstieg nicht aufzukündigen. Für die Fahrt zur Großaktion können bei den Auftakt-Aktionen an diesem Samstag auch noch Bus- und Zugtickets erworben werden.
"Die Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke auf bis zu 60 Jahre zu verlängern sind völlig unverantwortlich. Mit jedem Jahr Laufzeitverlängerung steigt das Risiko eines Super-GAUs in einem der alternden Reaktoren", sagte der Geschäftsführer des Kampagnennetzwerkes Campact, Christoph Bautz. Nach den Steuergeschenken für Hotelkonzerne wolle die Bundesregierungnun offenbar Klientelpolitik für die Energiekonzerne betreiben, kritisierte Bautz. "Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich bei unseren Menschenketten einzureihen und für die Großaktion am 24. April mobil zu machen."
Die Orte an denen an diesem Samstag Anti-Atom-Aktionen stattfinden, sehen Sie hier: Aktions-Orte
Weitere Informationen zu der großen Aktions- und Menschenkette zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel am 24. April gibt es hier: http://www.atomkraft-abschalten.de
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Pressemitteilung
Berlin, 21.01.10. Aktivisten des Kampagnennetzwerkes Campact und der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt haben heute vor dem Bundeskanzleramt für den Atomausstieg demonstriert. Kanzleramtsminister Roland Pofalla (CDU) trifft sich dort heute Abend mit den Chefs der vier Atomkonzerne RWE, Eon, ENBW und Vattenfall. Inmitten von gelben Atommüllfässern legte eine überlebensgroße Merkel-Puppe abwechselnd mit vier menschlichen Skeletten einen „Tanz des Todes“ aufs Pflaster. Die Skelette stünden stellvertretend für „die tödliche Energiepolitik der Atomkraftwerksbetreiber“, hieß es. Dahinter hielten Demonstranten Plakate hoch und bildeten ein Buchstaben-Ballett mit schnell wechselnden Slogans wie "Tanz in den Atomtod - Nicht mit uns!".
„Nach den Steuergeschenken für die Hotelbranche sollte Frau Merkel jetzt nicht auch noch Klientelpolitik für die Atomkonzerne machen“, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. „Die 17 deutschen Atommeiler werden immer maroder. Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke sind deshalb völlig unverantwortlich. Den Stromkonzernen geht es nicht um Klimaschutz oder Versorgungssicherheit, sondern um Zusatzgewinne von etwa 300 Millionen Euro je Atomkraftwerk pro Jahr Laufzeitverlängerung. Wenn in den nächsten vier Jahren keine Atomkraftwerke stillgelegt werden, verstopfen sie das Netz. Die unflexiblen Atomkraftwerke passen nicht zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und drohen diesen zu bremsen. Wirksamen Klimaschutz gibt es deshalb nur ohne Atomkraft.“
Innerhalb von zwei Tagen haben Bürger/innen bereits über 20 000 Emails an FDP-Chef Westerwelle und den CSU-Vorsitzenden Seehofer verschickt, in denen sie den beiden Parteien ironisch Parteispenden anbieten, falls sie dafür darauf verzichten, die Laufzeiten für die Atomkraftwerke zu verlängern. Mit der satirischen Aktion spielt Campact an auf die Millionenspenden eines Hoteleigentümers an FDP und CSU. Als eine ihrer ersten Amtshandlungen hatte die schwarz-gelbe Koalition die Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen von 19 auf 7 Prozent gesenkt. http://www.campact.de/atom2/ml2/mailer
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Yves Venedey, Pressesprecher: Tel. 04231 / 957 590, mobil 0151 268 468 93, venedey@campact.de
Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer: 0163-595 75 93
PRESSEMITTEILUNG
Nach der Millionenspende von Hotel-Eigentümer an FDP und CSU wollen Bürger/innen Atomausstieg "kaufen" / Bereits rund 15.000 satirische Emails gingen an Westerwelle und Seehofer
Berlin, 20.01.2010. Atomkraftgegner haben FDP und CSU ironisch Parteispendenangeboten. Von der Internetseite des Kampagnen-Netzwerkes Campact http://www.campact.de/atom2/ml2/mailer können Bürger Emails an FDP-Chef Westerwelle und CSU-Chef Seehofer verschicken, in denen sie scherzhaft Parteispenden anbieten: Fünf Euro für jede Partei, wenn diese dafür darauf verzichten, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern. Seit gestern Nachmittag wurden bereits rund 15 000 Emails an Westerwelle und Seehofer versendet. Mit der satirischen Aktion spielt Campact an auf die kürzlich bekannt gewordenen Parteispenden von August Baron von Finck, einem Miteigentümer der Hotelkette Mövenpick, an FDP und CSU. Die schwarz-gelbe Koalition hatte als eine ihrer ersten Amtshandlungen den Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen von neunzehn auf sieben Prozent gesenkt.
In den Emails wird gefordert, in den nächsten vier Jahren wenigstens die sieben ältesten Atomkraftwerke und den Pannenreaktor in Krümmel abzuschalten. Dafür werde man vielleicht in Erwägung ziehen, fünf Euro in die Parteikassen von FDP und CSU zu spenden, heißt es in den Emails. "Die Mehrheit der Bevölkerung will nicht, dass gefährliche Schrottreaktoren länger am Netz bleiben dürfen, nur damit Konzerne wie RWE oder Vattenfall weiter hohe Gewinne einfahren können. Sogar die Wähler von Union und FDP sind mehrheitlich dafür, dass es beim Atomausstieg bleibt", sagte Christoph Bautz, Geschäftsführer von Campact.
Selbst der Umweltsachverständigenrat der Bundesregierung und das Umweltbundesamt haben wiederholt empfohlen, am Atomausstieg festzuhalten. "Doch die Meinung der Sachverständigen interessiert Union und FDP offenbar genauso wenig, wie die Mehrheitsmeinung im Volk. Stattdessen macht die schwarz-gelbe Koalition lieber Klientelpoltik für Hotel- und Energiekonzerne. Offenbar weil man vom Gemeinwohl keine Parteispenden bekommt." Darauf wolle man mit der ironischen Aktion aufmerksam machen. "Natürlich denkt Campact nicht ernsthaft daran, dazu aufzurufen, Parteien Geld zu spenden und dafür Gegenleistungen zu erwarten", sagte Bautz.
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